Moritz - Delphintherapie

   
  Reise zur Delphintherapie 2005
   
 

Fuer den neuen Reisebericht muss ich ins Jahr 2004 zurueckgehen. Da faengt das Abenteuer Delphintherapie schon an. Denn meine Tante hatte die coole Idee, dass wir nochmals zu den Delphinen nach Florida fliegen. Als sie mich fragte, habe ich sofort "JA" gesagt. Meine Kathy wiedersehen in Florida, intergalaktisch geil. Meine Mama, meine Tante und mein Onkel hatten dann viel zu tun mit all den Vorbereitungen und der Buchung von Flug, Hotel, Auto usw.. Diesmal hatte meine Mama aber null Peilung wegen dem Flug und zu spaet gebucht. Swiss Air war damit out. Jetzt muss ich mit dem Zug von Stuttgart nach Frankfurt fahren. Und auch noch dort mit meiner Mama und meiner Tante in einem Zimmer schlafen. Da bekomme ich doch kein Auge zu und die beiden doch auch nicht, weil ich denen doch all meine Stories und Ideen erzaehlen will. Um 7 Uhr am Karfreitag fliegen wir von Frankfurt nach Madrid und von dort dann weiter nach Miami. Wir fliegen mit der Iberia. Da versteht im Flieger wieder keiner was ich will, die sprechen doch nur Spanisch. Hoffentlich servieren die keine Paella im Flugzeug. Spagetti waeren da eher angesagt. Ich sage mir halt, bleib locker! Hier noch ein Foto am Bahnhof in Stuttgart von mir, meiner Crew und dem Gepaeck.


Weiss gar nicht, was die Ladies so alles mitnehmen und unbedingt brauchen.
Mir reicht mein neuer Tisch am Rollstuhl, den man auf dem Foto sieht. Das Teil hat mein Onkel Claus extra wegen der Reise nach Florida fuer mich gebastelt, voll krass, oder?

    
Sind wir uns nicht aehnlich! Der Zug nach Frankfurt

In Florida bin ich mit meinem Begleiterteam gut angekommen. Das einzige, was nicht geklappt hat, war die Abholung vom Mietwagen in Miami. Da wollten die mir eine alte Karre andrehen mit 15 Sitzen, aber keinen Platz für meinen Rollstuhl. Das dauerte 2 Stunden, bis die ein anderes Auto da hatten. Den Service bei Alamo kannst du knicken.

Samstag, 26. Maerz
habe ich erstmal fuer unser leibliches Wohl gesorgt und bin mit Mama einkaufen gefahren. Anschliessend waren wir baden.

Ostersonntag, 27. Maerz
sind wir nach Key-West gefahren, weil dort die Sonne gescheint hat. Da waren wir auch zum Osterfestmahl beim Burger King.

Ostermontag, 28. Maerz
war mein erster Therapietag. Schwimmen mit Squirt (Delphinmama mit Baby Fuij) und meiner Therapeutin Kathy. Habe sofort alles wieder gecheckt und gewusst was ich machen muss. Kathy ist ganz stolz auf mich, weil ich mich an alles erinnere.
Klaro, habe ja auch im letzten Jahr gut aufgepasst und gelernt.

Da sieht man wie Squirt Kathy und mich durch das Wasser schiebt. Das Wasser ist genauso kalt wie im letzten Jahr.

Meine Mama und meine Tante haben Eltern mit einem Kind kennengelernt, das auch zur Therapie hier ist. Wir haben sie gemeinsam in deren Wohnung besucht. Diese Eltern haben am Nachmittag einen Hai geangelt und deshalb konnte ich zum ersten Mal einen Hai aus der Naehe und in kurzer Entfernung betrachten, denn der lag ja bereits auf dem Grill. Soll koestlich geschmeckt haben. Danach konnte ich mein Allgemeinwissen erweitern. Als wir am Strand spazieren gingen, schwamm direkt vor uns eine Seekuh herum. Ich dachte immer, Kuehe gibt es nur an Land und auf den Bergen.

Moritz, Kathy, Squirt und Fuji bei der "Superman" Uebung

Donnerstag, 31. Maerz
versuchte Kathe im Wasser immer mehr Ihre Hilfe und Unterstuetzung fuer mich wegnehmen, so dass ich viel alleine tun konnte und musste, zum Beispiel hat Squirt mich auf dem Ruecken durch das Wasser geschoben, Kathe schwamm nur nebenher und passte auf. Als ich mich an der Rückenflosse hielt, musste mich Kathe auch kaum noch unterstuetzen. Alles in allem war es ein genialer Schwimmtag und ich sehe die Delphine, Squirt und Fuji, immer aufmerksamer an und schaue ihnen hinterher, wenn sie wegschwimmen.
      
Sind wir nicht gut drauf? Mama schau doch!

Im Klassenzimmer kam ich mit Hilfe von Peter in den Stehstaender und ich sollte stehend entscheiden, ob ich Brot oder Apfelmus essen will oder ob ich malen moechte. Die Schwierigkeit bei der Entscheidung war nicht das Stehen, sondern meine Muedigkeit. Nach fuenf Minuten entschied ich mich lieber fuers Schlafen. Deswegen wurde die Stunde abgebrochen und wird naechste Woche nachgeholt. Nachmittags schwammen wir alle zusammen im warmen Meer bei unserem Wohnhaus.

Freitag, 1. April
war Familienschwimmen. Meine Mama und ich schwammen gemeinsam mit den Delphinen. Ich machte die Delphine sehr lautstark auf mich aufmerksam und sie schwammen dadurch oft um uns beide herum. Das Wasser ist warm, sagte meine Mama und braucht deshalb keinen Neoprenanzug mehr, ich allerdings schon, am besten zwei übereinander. Wie war das noch mit den Robben? Die frieren auch nicht im kalten Wasser, weil sie so viel Speck haben ;-)
Ich dachte immer mein Therapie-Delphin Sarah vom letzten Jahr kommt mal zu mir her geschwommen, aber sie kam nicht.

Am Freitagnachmittag waren wir im Wildbirdcenter, das ist ein grosser Vogelpark, um unsere Baby-Eule zu besuchen. Meine Tante hat doch bei uns vor dem Hotel eine junge Schnee-Eule gefunden. Die haben wir vor ein paar Tagen zur Pflege hingebracht. Die hat ihre Pflegeltern und es geht ihr ganz gut. Danach sind wir zum "Theater of the sea", gefahren. Da gibt es eine Delphinshow, Seehundshow und viele Fische, die erklaert werden. Da durfte ich einem Seeloewen einen Kuss geben. Die Zuschauer klatschen Beifall, weil ich so viel Mut hatte. Muss man auch haben, denn die riechen aus dem Maul wie ein fauler Fisch.

Sonntag, 3. April
habe ich einen neuen Laufrekord aufgestellt, 15 Minuten mit meinem Walker an einem Stueck gelaufen. Das machen nicht mal die Amerikaner, die fahren alles mit dem Auto. Ein weiterer Rekord ist, dass ich bis zu 7 Becher Tee am Tag trinke. Langsam sollte meine Mama mir mal ab und zu ein Bier geben. Bin doch alt genug dafuer oder ? Ich schiele nicht mehr sagt meine Mama. Ich wuerde sie jetzt direkt ansehen. Dafuer beisse ich vor Aufregung meine Finger kaputt. Kathe hat mir ein paar Armschienen verpasst, damit ich meine Finger nicht mehr in den Mund stecken kann. Das sind vielleicht Foltermethoden. Aber Fingerbeissen ist auch nicht so toll.

Am Sonntagabend versuchte meine Mama mit mir die Uebungen aus dem Unterricht zu wiederholen.
Ich sollte beim Abendbrot aus 3 verschiedene Dinge auswaehlen.
Zur Wahl standen: Links der gruene Taster fuer Butterbrot,
in der Mitte meine Teeflasche und rechts der rote Taster fuer das
Apfelmus. Nun ratet mal, wofuer ich mich am meisten entschied?
Klar fuer das Apfelmus!
Danach kam erst das Trinken und das Butterbrot.

Montag, 4. April
gings wieder ins Wasser mit den Delphinen. Ich brauche immer weniger die Unterstuetzung von Kathy. Ich halte mich alleine an der Flosse, und streichle alleine am Delphin entlang und ich halte ganz alleine mein Schwimmbrett und Squirt schiebt mich dabei an den Fuessen. Letztes Jahr hat der Delphin noch Kathe geschoben. Dieses Jahr schiebt er mich! Ausserdem halte ich ganz alleine den grossen Reifen, wenn Squirt und ihr Baby Fuji durchspringen. So viel (beinahe) ganz alleine habe ich letztes Jahr noch nicht gekonnt.



Im Klassenzimmer arbeite ich gar nicht mit, sagt meine Mama. Vor lauter Beisserei (ist ja auch alles so aufregend) geht nichts anderes. Entweder ich beisse meine Finger oder ich lasse den Kopf haengen. Irgendwann bringt Kathy mir Armschienen, die mich am Beissen hindern sollen. Nachdem die mir angezogen wurden, werde ich ganz ruhig und strecke die Arme weit von mir. Was soll ich auch anderes tun. Foto habe ich keins davon, wie ich da aussehe.
Mama sagt, ich sei sehr still. Ich bin halt geduldig, andere würden schreien wenn sie Blasen an den Fuessen haetten und die Schuhe zu klein sind. Ich glaube, ich bin in Amerika gewachsen. Ich bekomme jetzt neue (Mama sagt stabile) Turnschuhe, damit ich die Orthesen nicht mehr anziehen muss. Nachts schlafe ich jetzt mit meinen Armschienen. Das Einschlafen damit klappt ganz gut. Mama meint, ich toleriere die Schienen. Sie muss ja nicht damit schlafen!

Dienstag, 5. April
habe ich die ganze Nacht gut geschlafen und bin erst um 7.30 Uhr
aufgewacht. Daher nimmt meine Mama an, dass mir die Armschoner nachts nichts ausgemacht haben und mir gut tun. Sobald mir die Armschoner abgenommen werden, fange ich wieder an zu beissen.
Wie soll ich sonst meine Anspannung loswerden? Jeden Tag mit Kathy zusammen im Wasser. So viel Neues zu lernen. Die Delphine usw. Im Wasser uebertreffe ich mich wieder selbst und werde Tag fuer Tag besser.
Einmal schwimme ich nur mit der Schwimmnudel vor dem Bauch, ohne Kathy. Dann schiebt mich Squirt ganz alleine durch das Wasser. Den grossen Ring halte ich auch wieder selber und die Uebungen von gestern mache ich heute auch wieder allein. Durch die Ablenkung im Wasser muss ich nicht soviel beissen. Heute habe ich zum ersten Mal meine Kathy an der Wange gestreichelt und getaetschelt. Irgenwie muss ich ihr ja mal zeigen, dass ich sie gerne habe.

Im Klassenzimmer sollte ich am Tisch sitzend ein T-Shirt bemalen.
Ausserdem soll ich mit beiden Bigmacks anzeigen, ob ich Brot oder
Apfelmus essen moechte und zusaetzlich kann ich noch zwischen zwei Spielzeugen auswaehlen, einer Oceandrum und einem vibrierenden, singenden Ball. Sobald ich einige Sekunden auf das T-Shirt schaue, darf ich auswaehlen, womit ich spielen moechte und sobald ich beisse, wird mir das Spielzeug weggenommen und es wird weitergemalt am Shirt. Dazwischen werden mir die Bigmacks hingestellt, damit ich mir etwas zu essen aussuchen kann. Ganz schoen stressig das Ganze. Meine Mama hat den Eindruck, dass mir das Brot so langsam schmeckt, denn ich waehle es oefter als das Apfelmus aus. Mein Vorschlag waere, etwas mehr Abwechslung reinbringen mit Donuts oder anderen leckeren Dingen. Aber wie sage ichs meiner Mama und Kathy ? Heute arbeite ich besser mit und beisse auch nicht mehr so oft meine Finger.
Im der Wohnung mache ich erstmal einen langen Mittagsschlaf und bin danach sehr still. Allerdings habe ich Schnupfen bekommen und beginne zu husten. Mama hofft, dass ich nicht krank werde. Abends laufe ich im Walker eine Viertelstunde, mit Armschonern, also auch mit durchgestreckten Armen. Es geht allerdings nur langsam voran.

Mittwoch, 6. April
Die Nacht war fuer mich und meine Mama sehr lang, ich habe ziemlich viel und laut gehustet. Die Armeschoner haben sich bewaehrt :-(
Heute morgen habe ich eine Rotznase (Schupfen und mir laufen die Traenen in die Augen. Deshalb haben alle beschlossen, dass ich heute und evtl. morgen nicht ins Wasser gehe. Am Nachmittag gingen wir zum Arzt.
Im Klassenzimmer habe ich heute mein T-Shirt bemalt und gut
mitgemacht, aber Kathy wollte auch nicht zuviel mit mir machen. Sie wollte nicht zu viel von mir verlangen, weil ich krank bin und trotzdem Spass dabei haben.
Das Schwimmen und den Unterricht werde ich naechste Woche nachholen.

Donnerstag, 7.April
Heute muss ich meine Erkaeltung auskurieren.

Freitag, 8.April
Meine Mama ging alleine mit den Delphinen schwimmen. Ich waere soooo gerne dabeigewesen. Am Abend ist eine Einweihungsparty fuer VIPs. Da ich auch dazu gehoere, waren wir drei eingeladen. Echt amerikanische Party mit Kuesschen, all is great, have fun. Das Bueffet war toll, mit Sushi und Meeresfruechten, fritierte Kaesestangen, aehnlich wie Kroketten, Salate, Fischsalate in allen Varianten, Knabbergemuese, Kaeseplatte, Obstplatte und das wichtigste fuer meine Tante Christine: viele petite fours, kleine Kuchen mit super Fuellung, die haben wirklich toll geschmeckt. Es gab auch Wein und Bier, eine tolle Ansprache, die wir gefilmt haben und jede Menge Versteigerungen. Wir lernten viele Leute kennen und haben mit vielen Leuten gesprochen. Dabei habe ich fast meine Erkaeltung vergessen.

Samstag, 9.April - Sonntag, 10. April
Heute frueh war die Party fuer alle, da gewann ich per Los ein T-Shirt und ein Spielzeug. Super dieses Spiezeug, kann mich gar nicht davon trennen. Das Wochenende verbrachte ich ruhig, und wir haben uns erholt und waren schwimmen.

Montag, 11. April
Heute beginnt die letzte Woche fuer mich, es geht mir wieder sehr gut und ich habe aufmerksam im Unterricht mitgemacht. Ich bemalte Schwammtiere, mit denen ich dann ein Poster bedrucken konnte. Beim Schwimmen war ich echt gut und hatte viel Spass dabei, habe nichts verlernt von der letzten Woche, die ja sehr kurz war. Ich konnte heute nicht genug davon bekommen, meine Delphindame Squirt mit geoeffneter Hand zu streicheln und an den Fuessen von ihr beruehrt zu werden.

Bei der Superman-Uebung war ich ganz cool und habe vor mich hingegrinst.

Morgen beginnen die Nachholtage. Also zweimal schwimmen!! Am Nachmittag sind wir noch zum Hausstrand. Abends stellte meine Mama die beiden Bigmack-Taster zur Auswahl des Essens hin, rechts den roten fuer Apfelmus, links den gruenen fuer Brot. Ich wollte natuerlich nur Apfelmus und drueckte mit der rechten Hand den roten Taster so schnell ich konnte. Dann versuchte meine Mama mich reinzulegen oder zu testen und vertauschte die Taster. Der rote war jetzt links. Aber nicht mit mir! Zu was mache ich denn die Delphintherapie! Ich schaute kurz nach links und drückte dann immer wieder mit der linken Hand den roten Taster, um wieder Apfelmus zu bekommen. Meine Mama meint, das ist fuer sie die Bestaetigung, dass ich genau weiss was ich will, dass ich jetzt gezielt auswaehlen kann und nicht nur so auf dem Taster rumdruecke. Ich weiss schon was ich will, konnte es aber bisher nicht zeigen. Dank der Delphine geht das jetzt immer besser.


Ein Kuesschen von Kathy waere mir lieber!

Dienstag, 12.April
habe ich einen sehr guten Tag. Der Unterricht beginnt um 9 Uhr und ich war sehr konzentriert bei der Arbeit. Auf das Poster sollte ich noch Familienbilder aufkleben und wenn Kathy mich auffordert, hinzuschauen, klappt das immer besser. Ich bin dabei total cool. Beim Schwimmen habe ich heute eine Doppelstunde, zuerst mit Kathe und Squirt und Wendy als Delfintrainerin und danach mit Deena und Sarah, mein Delphin Sarah vom letzten Jahr. Ob sie mich wiedererkannt hat? Sarah brachte mir als allererstes ein Geschenk vom Meeresboden, ehe sie mit mir zu arbeiten begann. Das Wasser ist nun auch waermer, das gefaellt mir schon besser. Nach der Doppelstunde war ich gut drauf und total zufrieden. Nach dem Mittagessen machte ich einen ausfuerlichen Mittagsschlaf, was meiner Mama und meiner Tante auch entgegen kam. Nachmittags um 2 Uhr arbeitete ich mit Silke im Klassenzimmer und Kathy gab Hilfestellung. Silke sass auf dem Stuhl von Kathy und Kathy hat sich heute auf die andere Seite gesetzt. Ich habe das sofort gecheckt und Kathy mit den Augen gesucht und sie dann angeschaut ohne zu schielen. Silke ist Physiotherapeutin und moechte gerne mit Kindern arbeiten, deshalb hat sie auch das Praktikum bei Island Dolphin Care gemacht. Am Nachmittag gehen wir noch an den Hausstrand. So langsam gehen die drei Wochen zu Ende.

Mittwoch, 13. April
Heute hatte ich eine Schwimmdoppelstunde, um meine Ausfalltage wegen Krankheit aufzuholen. Die erste Session war mit Squirt und Kathy und danach gings weiter mit Trainerin Deena und dem Delphin Sarah vom letzten Jahr. Sarah hat mich gleich wieder erkannt und wir haben kurz miteinander geschnattert. Allen faellt auf, dass ich eine viel bessere Wahrnehmung mit den Augen habe. Heute habe ich meine Mam aus dem Wasser heraus angeschaut und sie war gut 2 m weg von mir und es war wirklich ein richtiges Anschauen. Die Doppelschwimmstunde hat mir ganz besonders gut getan. Im 2. Teil war ich ganz entspannt und locker und arbeitete gut mit, sagt meine Mama. Und ich sage: "Immer cool bleiben". Nach dem Mittagsschlaf gingen wir alle zusammen zu einem Touchtank, also ein Becken, in dem Wassertiere leben, die herausgenommen werden koennen und die wir beruehren durften, z.B. Seesterne, Seeigel, Krebse und vieles mehr. Der Unterricht am Nachmittag findet ohne meine Mama und Tante statt, denn ich bastle Ueberraschungen fuer alle. Die darf natuerlich niemand vorher sehen. Auch fuer meinen Onkel Claus bastle ich etwas. Der textet ja fuer mich auf meiner Homepage, waehrend wir gemuetlich am Strand liegen.

Donnerstag, 14.April
Der war fast gleich wie der Mittwoch, nur mit dem Unterschied, dass meine Mama und meine Tante noch die Koffer packen mussten. Voll krass, was die so alles gekauft haben! Ob das alles in die Koffer reingeht? Ich schlafe jetzt erst mal eine Runde und traeume von den letzten drei Wochen.

Freitag, 15. April


Tschuess Squirt....

Heute heisst es Abschied nehmen. Das wird nochmal richtig stressig.
Fahrt nach Miami, Auto abgeben, einchecken... Flug nach Madrid, umsteigen, Flug nach Frankfurt.... Im Flieger gibts dann bestimmt wieder Paella.

Samstag, 16.April
Ankunft in Frankfurt. Meine Mama und meine Tante haben im Flieger fast nicht geschlafen und sehen ziemlich geschafft aus. Jetzt noch mit dem Zug nach Stuttgart. Dann bin ich wieder daheim.

Sonntag, 17.April
Beim Fruehstueck zeigt mir meine Mama nochmals, was ich gebastelt habe und die Bilder auf der CD, die wir von Kathy bekommen haben. Bei jedem Bild muss ich schmunzeln und freue mich, dass ich darauf meinen Delphin Squirt und meine Kathy erkennen kann. Meine Mama sagt, das waere das erstemal gewesen, dass ich jemanden auf Fotos wiedererkannt habe und das auch zum Ausdruck bringen konnte.

Ich danke allen, die mir wieder diese Therapie ermoeglicht haben. Vor allem moechte ich dem Team bei Island Dolphin Care fuer die liebevolle Betreuung und Fuersorge danken. Ein besonderes lieber Gruss geht an meine Kathy und Delphin Squirt. Es war einfach toll und ich habe so viel Neues gelernt!!!

Viele Gruesse,
Euer Moritz

   
  Nach oben
 
Reisebericht 2007
Reisebericht 2006
Reisebericht 2005
Lebenslauf
ATRX-Syndrom
Therapie-Erfahrungen
Delphintherapie
Spenden-Aktionen 1
Spenden-Aktionen 2
Spenden-Konto
Aktuelles 2004
Aktuelles 2005
Aktuelles 2008
Aktuelles 2009
Aktuelles 2010
Aktuelles 2011
Delphintherapie 2004
Aktionen 2004
Benefiz-Konzert 2003
Benefiz-Konzert 2004
E-Mail
Gaestebuch