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Nachdem
ich von den Delphinen zurueck gekommen bin, wollten natuerlich
alle Leute um mich herum erfahren, was ich bei IDC (Island
Dolphin Care) alles erlebt und gelernt habe. Ich reiste also
von Veranstaltung zu Veranstaltung und meine Mama zeigte Bilder,
Filme und uebersetzte meinen Bericht, damit diesen auch alle verstanden.
Bei
einem dieser Informationsabende wurde meine Mama von einer Frau
auf die "Hundetherapie" angesprochen. Die Frau meinte,
das mit den Delphinen sei ja schon toll, aber hier bei uns gibt
es ja nun mal keine Delphine, dafuer gibt es aber Hunde, die eine
spezielle Ausbildung haben, um mit Kindern zu arbeiten. An Hunde
bin ich schon gewoehnt, weil meine Kinderfrau und die Freunde
meiner Mama einen Hund besitzen. Deshalb habe ich auch keine Angst
vor Hunden. Hoechstens die Hunde bekommen manchmal Angst vor mir,
wenn ich mich zu laut mit ihnen unterhalten will.
Nach dem Gespraech mit Mama hat dann die Frau gemeint, sie wird
es managen, dass ich in Zukunft mit einem Hund spielen kann. Darueber
hat sich Mama sehr gefreut.
Als
allererstes musste ich mich aber nun endgueltig in meiner neuen
Schule und in meiner neuen Wohngruppe einleben. Ich war ja vor
Florida schon ein paar Wochen dort, aber es war trotzdem noch
alles sehr fremd fuer mich und deshalb mussten mal wieder meine
Finger herhalten. Ich habe meinen Mittelfinger arg maltraetiert.
Als ich nach ein paar Wochen wieder mit dem Beissen aufhoeren
konnte, war er ziemlich kaputt und entzuendet.
In
den Sommerferien waren wir dann wieder in der Fachklinik Hohenstuecken
in Brandenburg. Dort hatte ich das gleiche umfangreiche Programm
wie schon vor 2 Jahren. Am meisten Spass gemacht hat es mir dort,
wenn Dr. Hartmann kam und mit mir "Kommunikation" uebte.
Ich habe ihn sehr gemocht, weil er mich ganz gut verstehen kann.
Er kann genauso brummeln wie ich. Bei ihm habe ich gelernt 2 mal
auf den Tisch zu klopfen, wenn ich ein Spielzeug haben will oder
wenn ich etwas essen moechte. Jetzt brauchen wir den Bigmack nicht
mehr beim Essen, weil ich ja jetzt so zeigen kann, dass ich etwas
moechte. Ich finde das sehr gut.
Ueberhaupt
mache ich die meisten Fortschritte beim Essen und Trinken. In
Brandenburg habe ich z.B. meinen absoluten Lebensrekord aufgestellt
bezueglich meiner Trinkmenge. An einem Tag habe ich 1,5 l Tee
getrunken. Normalerweise trinke ich aller-hoechstens einen Liter
am Tag, eher viel weniger. Aber ich habe dort gelernt mit dem
Strohhalm zu trinken und das hat mir total Spass gemacht . Jetzt
kann Mama den Trinkbecher mit Strohhalm genau vor mich auf den
Tisch stellen und wenn ich durstig bin, nehme ich ihn manchmal
selbstaendig und trinke allein.
Auch meinen Loeffel nehme ich immer oefter selbst aus dem Teller,
wenn ich nicht warten will, bis ihn mir jemand gibt. Ich kann
ihn auch allein zum Mund fuehren, aber nur wenn ich mag. Meistens
geht aber vieles daneben und meine Mama muss mir dann helfen.
Seitdem
wir zurueck sind aus Brandenburg, besucht mich einmal in der Woche
"Rada" mit ihrem Frauchen. Rada ist eine grosse Hundedame
und ganz arg lieb. Sie hat eine eigene Homepage
http://hometown.aol.de/sonnenfee277
und da gibt es auch Bilder von Rada und mir.
Mit
Rada bin ich gerne zusammen.
 
Sie
laesst sich von mir streicheln und fuettern und manchmal rueckt
sie ganz eng an mich, damit ich ihr Fell gut fuehlen kann. Manchmal
bin ich, bevor Rada kommt, sehr laut und brummig, aber Rada schafft
es dann schnell, dass ich leise werde und mich beruhige.
Im
Jahr 2004 gab es auch weiterhin viele Spendenaktionen fuer mich:
Im
Januar in Stuttgart-Moenchfeld und im Mai in Ditzingen in der
St.Maria Kirche fanden nochmals Benefiz-Konzerte statt.
Ich
moechte mich ganz herzlich bei allen Mitwirkenden fuer die wunderschoenen
Darbietungen bedanken und natuerlich auch bei denen, die wieder
grosszuegig gespendet haben.
Besonders
bedanken moechte ich mich auch bei den Frauen und Maennern des
Seniorenkreises in Ditzingen, die das Konzert in Ditzingen initiierten.
Wenn
ich zu Besuch bei meinem Onkel bin, werde ich immer wieder von
Ihm gefordert und ich muss dann etwas ganz neues tun. Mit der
Hilfe und Unterstuetzung von meiner Mama, durfte ich auf eine
Leiter steigen.

Der Aufstieg ist beschwerlich, aber das Laecheln des Siegers laesst
alle Muehen vergessen.

Von
oben sieht doch alles ganz anders aus!
In
der Vorweihnachtszeit hat meine Tante es nicht lassen koennen,
nochmal kraeftig die Werbetrommel für mich zu ruehren und
das Spendenkonto aufzufuellen, damit ich im Maerz 2005 nochmal
nach Florida kann. Sie hat Delphin-Ausstecherle gebacken, Wolle-Engel,
Kerzen, Windlichter und Weihnachtskarten gebastelt. Gemeinsam
mit meinem Onkel Claus hat sie 140 Glaeser feinstes Quittengelee
eingekocht und auf verschiedenen Weihnachtsmaerkten verkauft.
Beim
Verkauf war ich auch mit dabei und habe auf meine Art die Leute
auf mich aufmerksam gemacht. Es hat mir viel Spass gemacht, vor
allem die tollen Duefte auf den Weihnachtsmaerkten und die vielen
Leckereien.
Jetzt
bin ich gespannt, wie es 2005 weitergeht...
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